Was für eine Crux das ist mit den eigenich “konservativen” Werten,
zeigte auch ein lesenswerter Artikel der Effilee vor einigen Monaten.
Denn wir alle, die Arten, Natur, Kultur, Vielfalt, Geschmack … erhalten wollen, sind ja tatsächlich konservativ.
Das einzugestehen, fällt mir nicht leicht.
Und damit wirklich keinerkeiner drüber nachdenkt, ob ich noch weiter konservativ bin,
mach ich halt aus braun grün.
Dann bin ich aus dem Schneider.
Brotreste würfeln (hier Kartoffel-Nuss-Brot und Toastbrot), Speck-und Zwiebelwürfel in der Pfanne leicht bräunen.
Einen Bund Petersilie mit Milch fein schreddern und über die Brotwürfel gießen.
Speckzwiebeln, Salz, Pfeffer, Muskat und Ei zugeben und vorsichtig aber gründlich vermischen.
Die Masse soll homogen und gebunden sein, die Brotwürfel aber ganz bleiben.
Mit Hilfe von Klarsichtfolie die Knödelmasse zu einer Rolle formen, dann zusätzlich in Alufolie fest einrollen. Die Enden fest verzwirbeln.
Rundherum mit einem Zahnstocher die Folien mehrfach einstechen.
20 Minuten leicht siedend im Salzwasser garen, auspacken und in Scheiben schneiden.
Bei zorra zum Speckevent verlinken.
Schweinerücken in große Würfel schneiden, anbraten, beiseite stellen.
Schalottenhälften in der gleichen Pfanne leicht bräunen, Zucker darauf karamelisieren lassen, mit Weißwein ablöschen und einkochen.
Brühe und Sahne aufgießen, leicht einkochen lassen und mit Salz, Pfeffer Zitronensaft und -abrieb würzen.
Champignons in Hälften oder Viertel schneiden und in der trockenen Pfanne scharf anbraten. Butter zugeben und Salbeiblätter darin fritieren. Salzen und pfeffern.
Ein August, in dem man Lust auf Speckknödel hat und sogar die Blätter färben sich schon braun.
Egal.
Ich weiß ja jetzt, wie man’s begrünt.








Alles so schön bunt hier :-)
Sehr Klasse! Serviettenknödel in grün – lecker!
Schee, auf dem zweiten Bild sieht man sogar noch, wie die Knödel dampfen!
Mein letzter Versuch auszudrücken, wie genial ich die Knödel finde ging ja ein bisschen in die Hose. Jetzt trau ich mich kaum, es nochmal zu versuchen ;-)
Ein mutiges Farbenspiel.
Gefällt mir sehr gut. Diese Idee – und auch die Ausführung!
Danke für euer Feedback :)
Ganz vergessen habe ich zu erwähnen, warum ich die immer in Folie mache:
Zum einen gefällt mir gut, dass es so schöne Scheiben gibt.
Zum anderen weichen die Knödel im Kochwasser nicht so ein (manche mögen das ja; ich nicht) und die Gefahr des Auseinanderfallens ist gebannt.
Ich mach meine Knödel auch immer mit der Folienwickelmethode. Aber warum stichst du die Folie ein? Ich mach das nie.
Und die grüne Idee wird geklaut! Danke dafür.
Kuckuck Sandra!
Der Hintergrund:
Das ist ja eine modernisierte Version der Serviettenknoedel. Durch Folien kommt aber normal überhaupt keine Feuchtigkeit an die Knödel -im Gegensatz zur Stoffserviette- , so dass sie im schlimmsten Fall hart und zäh wie Knete werden.
Durchs Einstechen kann man das wieder steuern.
Abhängig ist das von der Konsistenz der Masse vorm Kochen und den eigenen Vorlieben.