Ach was soll man schon über Zwiebelkuchen erzählen?
Auf jedenfall ist er nicht jedermans Geschmack und ich selbst
mochte ihn lange nur, wenn er ganz besonders dick mit Speck belegt war.
Wobei das dann ja eher ein Speckkuchen ist.
Trotzdem musste jedes Jahr zum neuen Wein wenigstens einmal einer gebacken werden. Tradition halt.
Miterweile habe ich mein Rezept erarbeitet und diesmal auch Mut genug auf ohne Speck – auf Fleischkonsum sollte nach den zwei Kilo vor wenigen Tagen verzichtet werden und … nja, hab sowieso vergessen, Speck zu kaufen.
In der Schrot&Korn, die mir mein Bruder regelmäßig vorbeibringt, war die Idee für Zwiebelkuchen mit Trauben.
Meine Trauben im Garten sind reif: Passt!
Wieder bin ich nicht in der Lage, ein genaues Hefeteigrezept anzubieten.
Also nur ungefähr für eine 26cm-Springform:
Knapp 100ml Milch erwärmen, 10g Hefe und eine Prise Zucker einrühren und mit Mehl bestäuben.
Zehn Minuten stehen lassen.
Ein Ei, nicht zu wenig Salz, einen guten Schuss Pflanzenöl einrühren und mit 250-300g Mehl zu einem geschmeidigen Teig verkneten.
Abdecken und über Nacht kühl gehen lassen (15 Stunden bei mir in diesem Fall).
Am nächsten Tag 500g Zwiebeln in Würfel und 1 Lauchstange in Ringe schneiden.
Bei milder Hitze mit etwas Butter sehr gründlich fast gar dünsten.
Etwas abkühlen lassen und 200g Schmand sowie 2 Eier unterrühren.
Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Je nach Geschmack auch mit Muskat, gehacktem Kümmel, Senf, Anis…
Den Teig durchkneten, ausrollen und in eine gefettete Springform legen. Einen Rand hochziehen dabei.
Den Backofen auf 180°C aufheizen.
Die Zwiebelmasse auf den Teig geben, mit Weintrauben belegen und ca. 40 Minuten backen.
Am liebsten mag ich den Kuchen lauwarm.
Heute, am Tag danach, überdenke ich meine Abneigung gegen Kümmel.
Activia© ist schließlich auch keine Lösung.








Ich liebe Zwiebelkuchen aber leider ist es auch bei mir so, dass ich den nächsten Tag besser alleine verbringen. Ob mit oder ohne Kümmel in der Füllung. ;-)
Da schau her! Das heißt, wir stinken gerade im Duett. :D
zorra, drum mach ich immer ein Drittel Lauch und hege die Hoffnung, es würde etwas helfen.
Tut es aber wohl doch nicht und so setz ich mich jetzt besser ganz still zur Turbohausfrau :)
Dein Rezept ist dem meinigen recht ähnlich. Ich mach nur gleich die doppelte Menge und back ihn auf dem Blech. Bei mir kommt noch etwas geriebener Käse mit hinein. Wobei ich statt der Trauben den Federweißen bevorzuge. Was natürlich noch mehr für ordentlich Töne sorgt. Machen wir halt ein Zwiebelkuchen-Blasorchester auf…was meinst du?
ich liebe ihn..und deswegen gibt es ihn am Freitag hier zu Hause mit einem ordentlichen Schluck Neuem Süßen…lGHEike
Oje, was sagt zu allem nur der Klimaschutz?
Schöne Idee, das mit den Trauben. Aber so´n Zwiebelkuchen ist so überhaupt nicht mein Ding. Und Federweißer noch weniger…
Zwiebelkuchen steht bei mir auch auf der Warteliste für das Wochenende. Deiner sieht sehr lecker aus und du hast ihn wirklich klasse fotografiert (da wird man neidisch), aber als Pfälzer bin ich etwas puristischer. Lauch kommt bei mir nicht rein.
Das Rezept in der Schrot und Korn hat mich auch angesprochen, es hängt noch an der Küchenschrankwand…
Claus, dann nimm einfach nur die Trauben!
Thomas, danke :)
Geschmacklich wirkt sich der Lauch nicht aus, glaub ich. Aber ich verstehe den Pfälzer in dir, wirklich!
Hau rein, Uwe! Die Trauben passen wirklich gut. Das nächste mal würde ich sie aber entkernen…
Danke für das leckere Rezept. Bisher gabs bei mir Zwiebelkuchen meist auf klassische Art mit viel Speck oder auch mal ne vegetarische Variante. Mit Trauben kannte ich bisher noch nicht, aber fand es wirklich lecker! Wird sicher mit aufgenommen in meine Rezept-Sammlung.
Deine Sammlung habe ich mir vor ein paar Tagen auch angeschaut :)
Trauben auf dem Zwiebelkuchen sind eigentlich so logisch. Und doch brauchte ich fremde Anregung….
Oh wie toll, Zwiebelkuchen mit Trauben (ich finds auch logisch :D) wäre absolut was für das Kind meiner Mutter – leider nicht für die meinigen (diese verweigern vehement das Essen von warmem Obst *schluchz*).
Ich muss eh schon immer Zwiebelkuchen zweigeteilt machen: einen Teil mit Speck, einen ohne. Zum Glück darf ich die Zwiebeln – wegen der Optik mach ich immer ein paar rote mit rein – im Speckfett anbraten und Baconscheiben oben drauf legen, die man dann nicht mitessen muss. ;D – Den nächsten mach ich also dreigeteilt, selbst wenn ich den Teil mit den Trauben alleine essen muss (wird mir nicht schwer fallen *gg*).
Hast du vielleicht auch eine Lösung für den Teig? Ich kann mich immer nur schwer entscheiden, ob Hefe- oder Mürbteig – frisch ist Hefeteig optimal, aber wenn Reste bleiben, ist Mürbteig besser… Meine Mitesser wollen auch wieder teils teils… Die Lämma!
Oh mein Gott!
Naja, da du den Kuchen ja eh für jeden persönlich anlegst:
Eine Hälfte Hefeteig, darauf 1/3 mit Speck, 1/3 mit Speck und Trauben und 1/3 ohne beides.
Die andere Hälfte für später mit Mürbteig, darauf 1/3 mit Speck, 1/3 mit Speck und Trauben und 1/3 ohne beides.
So einfach kommt man zu einer Lebensaufgabe!
Erinnert mich irgendwie an mein Chili ohne Chili:
Im großen Topf wird vorgekocht ohne Bohnen und scharf. Ein Teil des Chilis wird dann in einen zweiten Topf gefüllt und scharf kommt rein.
In den dritten Topf kommt dann ein Teil des scharfen Chilis mit Bohnen für mich…
Naja, verzogen halt (vom wem bloß? *unschuldigguck*)… Inzwischen hat sich aber ein Schwiegersohn ihn Spe als neugierig auf die Trauben gemeldet. Deine Fotos habens gerichtet. Das wird schon… Ich bin ja froh, dass keine Vegetarier dabei sind, Fleisch geht prinzipiell schon (nur das Tier darf nicht “süß” gewesen sein ;D).
habe auch diese rezept, aber hast du zufällig noch das original,wäre sehr froh wen ich es bekommen könnte.vielen dank und liebe grüße
Hallo Ulrike,
ich wusste, ich hatte es auch auf einem anderen Blog gesehen, schau mal hier:
http://feines-gemuese.blogspot.de/2011/09/ein-sues-experiment-zwiebelkuchen-mit.html
Das sieht WUNDERBAR aus!!!! Den backe ich nach – und da ich Kümmel mag, kann ich mir das Activia sparen ;-))))
Lieben Dank Dir – Lieben Gruß
Sanne
[...] mir haben auch schon Heike von Au (in ihrer eigenen Version), Ulrike Küchenlatein und Petra von Brot und Rosen dieses Rezept [...]
[...] einwandfreien Motiven, sondern einfach weil er richtig gut schmeckt und weil er passt, z.B. zum Trauben-Zwiebelkuchen , den ich hier bei Heike gefunden [...]