Ein Kürbis macht die Runde.
Kürbisse kannte ich lange nur als verfaulte Fratzen auf Treppenstufen oder sauer eingelegt auf meines Vaters Teller und niemals entschied ich, welcher widerlicher und ganz sicher nicht genießbar war.
Und dann traf ich auf ein Rezept für Gnocci -die ich auch nicht mochte- und die sahen so entzückend und appetiich aus und ich ging los und kaufte einen Kürbis und garte ihn im Backofen und machte wunderschöne Kürbisgnocci.
Und mochte immer noch keine Gnocci.
Aber den Kürbisduft im Haus, das weiche, mehlige würzige Fruchtfleisch: das mochte ich.
Und wer kann ihnen im Herbsicht schon widerstehen?
Just, als ich diesen Kürbis gekauft hatte, zeigte uns Astrid ein Rezept, das mich sofort anlachte.
So sollte mein Kürbis auch werden, genau so!
Ihr kennt es: Genau so wurde es nicht.
Die Krachelscher wollte ich nicht eingeweicht, eine bereits gekochte Kartoffel musste weg und kam hinein, ein paar Apfelwürfel auch und die Sauce bestand aus Schmand, Knoblauch, Salz, Pfeffer, Chili, Zimt, Muskatblüte und einen kleinen Schluck Weißwein und weil nur Edamer im Haus war, auch aus geriebenem Edamer.
Passt schon, ist schön nussig und würzig.
Mein Backofen macht mir Kummer, so musste ich schon nach zehn Minuten oben mit Alufolie abdecken und nach 30 Minuten zeigte mir der reingepikste Zahnstocher: FERTIG!
Knusprige Chili-Zimt-Croûtons gaben Biss.
Tut mir leid, Astrid, aber das musste heute so sein :)
Die Sauce allein schon ist ein Traum, ganz sämig legt sie sich um den Kürbis und ein Mund allein reicht gar nicht für all den Geschmack.
Gezweifelt wird sowieso keiner daran haben:
Das gehört nachgemacht!








Höchste Kürbiswonnen! Käsig-rahmiger Geschmack, der sich in die Mundhöhle ergießt.
Und ich bin gottfroh, dass auch Du dem Ingwerwahnsinn an dieser Stelle widerstanden hast!
ach kurze Frage noch:
Blieben Reste für die Küche gleichen Namens? ;)
Die Bilder sind genial gut geworden, ich bin begeistert!
Ich werde vor meinem Urlaub schnell auch noch einen zubereiten..aber mit Frucht..mal sehen ob das gelingt..die Idee schwirrt im Kopf und morgen hoffentlich im Herd :-) LGHEike
Arthurs Tochter, Ingwer passt, das wissen wir, ausgezeichnet zu Kürbis. Aber nicht zu einem Skihüttenkürbis wie hier. Leider war der Runde so klein, dass es keine Reste gibt. Die Mitesser mögen ihn ja nicht…
Danke Kaquu :)
Für den ganzen Kürbis hatte ich alle Zeit der Welt und den ersten Versuch hattest du ja auch schon vorher gesehen. Der Hinweis auf doch einen Tick mehr Licht und schliesslich auch auf “Scheunenzubehör” ließ dann dieses Foto entstehen. Ich mag es auch sehr. Für das fertige Gericht hatte ich dann nicht mehr soviel Zeit.
HEike, u-n-b-e-d-i-n-g-t!
Ich bin gespannt, davon zu lesen :)
Sieht aus wie “Alter Holländischer Meister”. Schön!
Hi Heike, es ist angerichtet :-) und war lecker…
LGHEike
Ich hatte erst nur bis zu den Kürbis-Gnocchi gelesen und selber welche gemacht… Was hattest du denn für ein Rezept?
Jutta, danke!
Das freut aber, HEike! Du blogst das hoffentlich auch? :D
Alex, das erste war von Jamie Oliver, glaub ich. Oder Mälzer. Genau kann ich mich nicht erinnern.
Ein befreundeter Koch von mir macht welche nach einem Kochbuch von Biolek:
Etwa halb/halb Kartoffeln und gebackenen Kürbis, Ei, abgeschmeckt mit Chili, Ingwer und so und Kartoffelmehl zur Bindung.
Wusst ich´s doch – ich hatte was mit nur Kürbis, Ei und Mehl und es war ziemlich Gummi-mäßig… Da wird das mit der Kartoffel sicher besser.
Hey, ich bin mal so frei und schreibe was im Blog. Sieht super aus! Ich nutze seit kurzem auch WordPress verstehe aber noch nicht alles. Deine Seite ist mir da immer eine gute Motivation. Weiter so!
Das Rezept steht bei mir auch ganz oben auf der Nachkochliste. Ich war sofort angetan…
[...] sie mich, daraus etwas zu kochen. Bis ich in Heikes Blog das altmeisterliche Stilleben „Kürbis mit Schlüssel“ eines flämischen Malers entdeckt habe. Das Bild musste ich unbedingt nachstellen. [...]
[...] Arthurs Tochter für Ofenkürbissuppenbreiirgendwas à la Bocuse gerade recht. Die Anregungen in Heikes Blog klangen auch nett, also habe ich mich an der Idee orientiert und quasi “Bocuse light” [...]
[...] serviert ? Pumpkin Fondue konnte mein Interesse bis anhin nie wecken. Wenn aber Arthurs Tochter, Heike, Shermins Zauberkessel und highfoodality (mit perv verführerischen Bildern) etwas in den Himmel [...]