Irgendwer hat doch erst vor wenigen Tagen…
Ich find’s nicht mehr.
Was verlass ich mich auch immer auf mein Gedächtnis?
Nachkochlisten? Fehlanzeige.
Brot in vegetarischen Gerichten mag ich sehr gerne, da hat man was zu kauen und nicht das Gefühl, als fehle was auf dem Teller.
Ob als Croûtons, als Crostini oder gefüllt und gebraten, Weiß-, Grau- oder Schwarzbrote: Vielfalt ist reichlich vorhanden.
Übrigens: Als ich eben per Google kontrollieren wollte, ob ich Croûtons auch wirklich richtig schreibe, tauchten unzählige Seiten auf “Croûtons selbermachen?”.
Ja verdammt, was denn sonst?
1 Pfund Graubrot würfeln
1 Zwiebel und 1 kleine Zehe Knoblauch in Butter anschwitzen, mit 200ml Milch aufgießen, diese erhitzen und über die Brotwürfel geben.
100g Bergkäse würfeln, 1/2 Bund Petersilie hacken. Mit 2-3 Eiern unter den eingeweichten Teig mischen. Mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.
In Butter oder Butterschmalz langsam braun braten.
Dazu gab es Feldsalat, geröstete Zwiebeln, in Zitronensaft gegarte Birnen und gesalzenen Schmand.
Su von The Food and the City fragte mich, was denn wohl mein liebster Wintersalat sei, nachdem sie meinen zweiiebsten sehr mochte.
Es ist einfach nur der Feldsalat. Wenn es doch nicht so mühsam wäre…
Zwei meiner Freundinnen bekommen ihn gewaschen und geputzt von ihren Müttern aus dem Garten.
Ist das nicht unverschämt?
Nachtrag:
Dank eurer Tipps gefunden: Frau Küchenlatein hat mich Lust auf die Dinger bekommen lassen :)








Lecker…vor allem die Birnen find ich toll. Feldsalat mit Sand ganz schlimm,
ohne …für mich der zweitliebste, nach Endiviensalat.
Kaspressknödel mit Birne. Das find ich klasse, da hab ich noch nie dran gedacht. Das wird demnächst versucht. :D
…der Knödel könnte sich schnell zum Fressknödel entwickeln……
Das heißt nicht Croûtons, sondern Krachelscher! Und wie man die macht, habe ich ja ausführlichst beschrieben :) :) :)
Und jetzt hast Du endlich noch ein Kommentarabo, sehr schön!
Wenn ich träumen will, schaue ich einfach auf deine Teller. Das war ja schon immer so :) Seltener aber habe ich alles da, um gleich nachzukochen. Heute, ja!
Übrigens finde ich alles schnell wieder, seitdem ich die Suchfunktion im Reader entdeckt habe…
ich bin ja bekannt als fleischfressende pflanze, aber in großen abständen auch mal gern enthaltsam. das ist wirklich eine schöne variante, obwohl….als beilage zum fleisch geht das auch durch ;)
In solchen Rezept-Gedächtnislücken-Momenten frage ich nicht etwa Tante Guckel, sondern gehe auf die empfehlenswerte Seite von “fool for food”. Dort gibt es neben der besagten Suche auch eine spezielle in und für Foodblogs. Da habe ich noch – fast – alles gefunden, das mir ebenfalls im Kopf herumschwirrte und das ich auf Teufel komm ‘raus nicht mehr zuordnen konnte.
Die Heike’schen KP-Knödel sehen aber auch umwerfend aus…
Wunderbar und saulecker! Die gabs doch vor ein Tagen beim Dinner der Regionen oder? ;)
@Sybille-Anna: Zu den Birnen kam ich durch den Feldsalat, da drin mag ich sie immer gern, musste also auch hier passen :)
@Christopherus: Auf Gurken-Schmand-Salat hätte ich eigentlich Lust gehabt. Aber die Jahreszeit…
@Tom: Ohja. Das wurde er!
@Arthurs Tochter: Das hast du, allerdings! :)
Das Kommentar-Abo hat sich irgendwann eingeschlichen. Hab’s selbst erst vor kurzem bemerkt. Dieser Blog führt ein Eigenleben. Irgendwie.
@Su: Ja gell? Es braucht so wenig dafür! Danke für den Hinweis auf die Suchfunktion. Hab’s gefunden: Frau Küchenlatein war’s!
@pe.: Mich kann man ja auch mit einem schönen Stück Fleisch glücklich machen. Trotzdem spielt an 5/7 Tagen Fleisch hier keine Hauptrolle. Aber gut, dass wir drüber reden: Muss mal eben den Sonntagsbraten aus der TK holen :)
@Thea: Danke für den Tipp. Und das Lob! Mal sehen, ob ich mir das merken kann *g*
@Alice: Das könnte sogar sein, dass ich das am Rand auch mitbekommen hab. Geschaut hab ich’s zwar nicht, aber man kriegt’s ja doch irgendwie mit, wenn immer der TV läuft :)
Das klingt echt ober-lecker! Ich hab’s direkt auf meine Rezepte-Linkliste gesetzt und will’s auf jeden Fall nachkochen. :)
Mit einem lieben Gruß,
Sarah
Wow! Das muß nachgekocht werden – die Fotos sehen aber auch zu verführerisch aus…
Ich liebe Kaspressknödel. Und die Idee mit der Birne dazu ist toll!
Liebe Heike,
superleckerschmeckergranatengeil!
Ich habe Kaspresskönödel mal vor ewiger Zeit in Bayern gegessen und war hin und weg. Wollte sie seit derzeit immer mal machen, aber…wie es halt so ist.
Ich schreibe Dir gleich noch eine E-Mail…wegen Deiner tollen Fotos…
Viele Grüße
Alex
@Sarah: Es lohnt sich wirklich. Und ist nichtmal aufwendig.
@betti: Danke dir. Ich darf auch nicht zu oft hinschauen ;)
@pimpimella: Du bist aus Kaspressknödelland, gell?
@Alex: Hab dir geantwortet :)
Kaspressknödel hört sich recht martialisch an. Hab ich noch nie gegessen. Das wird sich jetzt wohl ändern.
Ich kann’s nicht aussprechen…
Das Aussprechen wird leichter wenn der Kaaas mit mehreren aaas geschrieben steht.
Aber ich ertrage es fast nicht, warten zu müssen bis ich die nachkochen kann. Mit Feld- oder Vogerlsalat. Zitronen-Birne auch, exzentrisch, aber warum nicht!
ausschauen tun sie ja perfekt, aber an den inneren werten müssen wir noch arbeiten: viel mehr käse. sehr viel mehr käse. und irgendwas graukas-artiges gehört rein. was wäre ein dafür als ersatz taugender sauermilchkäse bei euch?
und dann die suppe, hast sie ja eh gleich davor gemacht, die beiden gehören zusammen!
die idee mit der birne finde ich übrigens großartig, auch, wenn du nicht über den käse, sondern über den vogerlsalat zu dieser kombi gekommen bist. danke! wird beim nächsten salat zu den den kaspressknödeln ausprobiert. den schmand würde ich zu den (echten) kaspressknödeln allerdings nicht haben wollen, das wäre mir dann zu viel der guten milchprodukte. dass das bei deinen “trockenen” passt, wundert mich nicht :D
Übe Nachsicht, ich bin doch Anfänger im Schluchtenkochen! :)
Du hast schon recht mit Handkäse und Co, die hätten dann den von dir beschrieben, hier nicht wiederholt wollenden Geruch…
also die schluchten…-assoziation ist mindestens so böse wie meine graukas-beschreibung.
apropos: das erhitzen und braten macht aus der masse mit dem bösen graukas drin doch etwas neues, köstliches, wohlriechendes (!), nämlich: kaspressknödel ;-)
:p
Ich arbeite an mir. Versprochen!