Peter bittet um Speisepläne für eine Woche.
Um zu beweisen, dass es auch Berufstätigen möglich ist,
täglich zu kochen.
Ohne sich zu zerreissen.
Ist es:
Ich koche täglich in der Mittagspause.
Um schlicht und machbar zu bleiben, wird für diesen Wochenplan (fast) nur einmal eingekauft. Es wird also auch Tiefkühlware und Konserven geben und Nudeln mit Sauce. Eine ganz normale Woche, wie sie zur Zeit in meiner Küche stattfinden könnte. Den anderen Jahreszeiten kann man sich anpassen.
Die Ausnahme möchte ich hier beim Huhn machen:
Kauft bitte eines aus glücklicher Vergangenheit, egal ob Huhn oder Gockel. Friert es notfalls ein und taut es zum Montag wieder auf.
Den Rest holt, wenn es gar nicht anders machbar ist, im Supermarkt.
(Klick auf die unteren drei Fotos führt zu den Artikeln)
Montag: “Tortilla” mit Pilzen und Salat. Das Huhn für die nächsten Tage kochen.
- Eier, Champignons, optional: Speck, Salat nach Wunsch
- Huhn, Karotten, Sellerie, Zwiebeln

Champignons in Scheiben schneiden (und zusammen mit dem Speck) in eine Pfanne geben. Die nur leicht verklepperten, gesalzenen und gepfefferten Eier darüber gießen, rütteln, und bei niedriger Hitze mit aufgelegtem Deckel stocken lassen. Achtung: Sehr wenig Salz benutzen, wenn Speck verwendet wird!

Dienstag: Hühnerfrikassee mit Reis und zuckerkaramellisierten Karotten
- Das halbe ausgelöste Huhn, Hühnerbrühe, TK-Erbsen, Sahne, Zitronenabrieb/-Saft, Kapern, Reis, Karotten
(Leider kein Foto)
Mitwoch: Curryhuhn
- Rest vom ausgelösten Huhn, Rest Hühnerbrühe, Currypulver (!), Dosenananas, Reis

Donnerstag: Spaghetti mit Gemüse-Tomatensauce
- Karotten, Zwiebel, Knoblauch und Sellerie klein gewürfelt, Dosen-Tomaten (oder passierte), optional: Blutorange, Spaghetti, Käse zum Reiben.

Freitag: Penne mit Erbsen
- Zwiebeln, Rest Erbsen, Penne, Olivenöl, Rest Käse zum Reiben.

Passend zu den aktuellen Meldungen über die Menge der Lebensmittel, die in Deutschlands Mülltonnen landen, sollten am Ende der Woche alle verderblichen Waren verbraucht sein.
War doch gar nicht so schlimm!







Danke Heike,
würde mir alles schmecken. Die Links auf den ersten beiden Bildern führen allerdings nur auf vergrößerte Bilder und nicht auf die Rezepte…
Mit leckeren Grüßen, Peter
Ja, hab den Hinweis ergänzt. Danke :)
Ein für mich OPTIMALER Speiseplan (für den Mitgenießer müsste es – leider – mehr Fleisch geben ;-) )
Für wie viele Personen kochst du – in der Regel – mittags und wie lange hast du Mittagspause?
Ein tolles Blog-Event – und Dein Speiseplan gefällt mir sehr. Ich muss meinen Speiseplan auch noch zusammenstellen. Daran erkennt man wieder einmal, dass das Kochen weder teuer noch aufwendig sein muss. Für den Gegenwert eines Päckchens Zigaretten kann man schon eine ganze Familie satt machen…
es wäre super, wenn es einen lieferservice gäbe, der genau das liefert ;-)
für mich ein perfekter speiseplan… besonders die tortilla werde ich schnell nachkochen!
Da würd ich auch gerne mitessen.
Natürlich ist es möglich, ohne großen Aufwand täglich was einigermaßen zu kochen. Alles andere sind meistens Faulheit und Ausreden, wenn man ehrlich ist ;-)
Wobei ich unter der Woche auch oft mal faul bin, vor allem wenn ich erst gegen halb acht, acht vom Sport komme.
Eva: Diese Mitesser immer…im Notfall kommt halt noch ein Steak in die Pfanne :)
Ich koch 4-6 Portionen mittags. Entweder gibt’s abends Reste für die Kinder oder sie haben sowieso Begleitung dabei. Die Zeiten kann ich mir einteilen, aber ich schau, dass ich nicht länger als 1 Stunde aus dem Büro raus bin. Klappt nicht immer…
Julia: Genau so ist es! Meine teuren Fleischstücke für’s Wochenende verdien ich mir mit den “einfachen” Gerichten unter der Woche :)
feinschmeckerle: Die Tortilla mag ich sehr, weil man auch gut Reste mit reinbauen kann. Kartoffeln -einfach die Scheiben kochen- drin machen dann wirklich flott viele satt.
Britta: So spät essen ist eh nicht gesund ;)
Wichtig ist wirklich ein Wochenplan, dann läuft das fast von selbst. Wobei meiner aus einkaufstechnischen Gründen nicht montags beginnt sondern dienstags.
@Heike: ich staune nur: 4-6 Portionen in einer Stunde?? Irgendwas hab ich da wohl immer verkehrt gemacht…
Jaaaaa, aber schau dir die Gerichte da oben an, das ist alles nur schnell zusammengerührtes. Sobald es ans panieren geht oder Frikadellen formen oder sowas, dauert’s deutlich länger.
Am schlimmsten für mich: Wokgemüse. Das ist Akkord-Amok-Schnibbeln, ich komm ausser Atem und hab am nächsten Tag Muskelkater *g
Alles schon gegessen und genießt..äähh genossen. Meine Lieblingsgerichte davon sind die Tortilla, das Hühnerfrikasse, das Curryhuhn, die Spaghetti und die Penne.
:p
Das sieht so aus, als würde es auch aufgewärmt schmecken. Da hab ich schon was feines für die nächste Woche. Danke!