Mögt ihr Männer mit Bärten?
Ich nur einen, und der ist kein Mönch.
Komische Sache, so ein Bart, Gesichtsbehaarung in Zeiten,
die Fell schon lang devolutioniert haben.
Mönchsbart also heisst dieses Gemüse, das ich als Kind mal kannte,
mir dann entglitt, in Vergessenheit geriet, zuerst bei Robert für mich
wieder auflebte und seitdem mich an der Kraichgauer Provinz verzweifeln ließ.
Dummes Mistgemüse du, du Mönchsbart du! Ich krieg dich!
Samen hab ich besorgt, aus Italien.
Die bildliche Darstellung auf der Rückseite der Packung legte nahe,
man könne das Zeug in der ganzen Vegetationsphase säen und
entsprechend lang auch ernten.
Super! Mach ich nicht!
Weil ich hab Q12, ein virtuelles Gartenstück beim
unbedingt zu lesenden Michael mit seinen Tischgesprächen.
Jetzt bin ich mir nur gar nicht sicher, ob ich von der Ernte überhaupt profitiere, und
als mir kurz vor Ende der propagierten Saison ein Bart herwuchs, griff ich zu.
Für das Gemüse 2 Schalotten in Butter andünsten, 1-2 gehackte Knoblauchzehen dazugeben
und den in Stücke geschnittenen Spargen dazu geben. Nach 5-6 Minuten den gut
gewaschenen Mönchsbart zum Spargel geben und gemeinsam garen. Salzen, pfeffern.
Dazu mein “einfaches Hühnerfrikassee”:
Fleisch anbraten, im Bratensatz aus Sahne und Brühe eine Sauce kochen,
mit Zitronenabrieb/Saft und Kapern abschmecken.
Hat schonmal ein anderer Bartträger gekostet…
Simpel!








Das gibt es ja gar nicht!!! Vor 3 Tagen bekam ich ein tolles Kochbuch aus Italien und habe mir genau ein Rezept mit diesem ( auch in Ffm) nicht erhältlichem Moenchsbart herausgesucht. Sag bitte Bescheid wenn wir ernten können ;-))) kussi
Mönchsbart ist mir auch fremd. Bis auf den Namen. Ist mir bisher noch nicht auf die Gabel gekommen. Wird Zeit… Wie schmeckt der Bart denn so? Haarig?
Ich habe ihn versucht im Blog zu beschreiben, nachdem ich ihn entdeckt hatte: Grasig, wie salziger, milder Schnittlauch. So, dass man am liebsten eine Kuh auf einer Salzwiese wäre. Köstlich!
Wenn ich den erwische…den Mönch, dann ist er fällig. Ich schwöre!
In diesem Vogelnest hat sich das Hühnchen bestimmt wohl gefühlt.
Mönchsbart kenne ich auch nur vom Namen … aber Männer mit Bärten finde ich manchmal gar nicht so schlecht, solange es keine riesenhaften Rauschebärte sind, sondern eher vom Typ “verwegener 3-Tage-Bart”. ;-)
Bart ja, nicht viel und nicht grün ;) den anderen hab ich nicht gekannt. Klingt aber gar nicht schlecht :)
Nie gehört – und jetzt neugierig geworden. Wenn ich mich beeile, dann kann ich noch in dem gut sortierten “Marktladen” zwei Straßen weiter nachfragen – der hat, glaub ich, bis neun auf. Die haben eigentlich immer alles – wirklich ALLES. …. Also, ich bin dann jetzt mal weg…..
Mist. Die ‘ham wohl doch nur bis acht auf. Ich starte morgen nochmal einen Versuch….
Horst l. hat alles gesagt : ” et is lecker….einfach lecker ”
…wer möchte da widersprechen…..
Ich krieg ihn auch…vielleicht…wenn ich Glück hab’. Den Bart.
Der Mönch darf im kloster bleiben.
Vielleicht kommt ein Mönchsbart mit Kurierdienst bei mir an. Das mit dem Mönch war ein Scherz und Kloster schreibt man groß. (Meine Tastatur macht mich wahnsinnig). :D
Ich dachte schon, du magst zur Küchenschlacht :)
(Kann ich übrigens nur empfehlen, war eine super Erfahrung).
@Heike: Dann schmeiss ich wohl doch ein paar Samen in den Garten :)
@multikulinaria: Vor allem sandig, wenn man ihn nicht sehr gründlich putzt… Ansonsten vor allem “grün”, recht mild, doch eigenwillig. Ich muss an Queller denken, wobei das wohl eher der ähnlichen Struktur geschuldet ist.
@Frau Kampi: Ich drück die Daumen!
@Robert: Es hat sogar ein wenig gegluckt. Oder war ich das?
@Christina: Wir verstehen uns :)
@pe: Oh! Jetzt hab ich Bilder von grünen Bärten in mir…
@Sarah-Maria: Du bist ja süß! Wünsch dir viel Glück heute!
@Tom: Es hat nicht viel gefehlt und ich wäre über den Tresen gehechtet. “Einfaches Hühnerfrikassee, einfaches!”
@Sybille: My Dear, sprichst du in Rätseln? :)
beim barte des propheten, ich hab keine ahnung, wie das zeug schmeckt….
Nächstes Jahr versend ich Samen durch ganz Deutschland, ich seh’s schon kommen :)
Hallo Nachbarin,
ich hab ja virtuelle Tomaten bei Michael gebunkert, drum musste ich den Mönchsbart bei mir daheim heimisch machen. Sei drei Tagen gucken ganz winzige Fädchen aus der Erde, fast hätt ich sie übersehen – sie werden täglich größer, vielleicht kann ich ja im Sommer selbst geernteten Mönchsbart essen und muss nicht nächtens Michaels Pflänzchen klauen ;-)
Sehr interessant dieser Mönchsbart … Werde ich mal probieren auch anzupflanzen… Bin nämlich auf der Suche nach neuen interessanten Sachen für meine neue Kochbuch App. Vielen Dank für die Inspiration.
Und übrigens: dieser Blog ist wirklich super.
Viele Grüße Bettina
@Küchenschabe: Ich werd ihn jetzt vielleicht doch auch noch säen, habe gelesen, die Samen halten sich nicht gut. Bin schon sehr gespannt, wie das mit unserer Gartennachbarschaft weitergeht :)
@Bettina: Danke für das Lob! Ich sehe mich in der Tat eher als Inspirationgeber denn als Rezeptschreiber…
Hatte am Wochenende auch grad wieder einen Bart auf dem Tisch – wahrscheinlich den letzten für diese Saison. Wenn die Mönchsbart-Saison vorbei ist, ist es Sommer. Dein Bartnest sieht hübsch aus – mit Reis habe ich den Bart noch gar nie probiert. Irgendwie ist der bei mir im Kopf mit Pasta verheiratet.
Der Mönchsbart, Barba di Frate, war lange Monate der meistgeklickte Beitrag im Blog. Witzig! Ich habe ihn vorletztes Jahr auf dem Münchner Viktualienmarkt entdeckt. In Frankfurt tippe ich mal auf die Kleinmarkthalle… Oder wir gehen alle bei Heike ernten :)
Heike! Es is gelayoutet! Gorgeous!
[...] Bart. Einfach wunderbar! Für nächstes Jahr werde ich mir Samen besorgen!!!! (auf die Idee hätte ich auch schon früher kommen können) mein Schwager wird den Anbau übernehmen…das [...]
[...] Mönchsbart Frikassee Heikes Blog [...]
[...] Mönchsbart FrikasseeHeikes Blog [...]
[...] mit Zuckererbsen, Robert von lamiacucina für seine Grüne Nudeln, Heike von Essen von Au für ihr Mönchsbart-Frikassee. Herzlichen [...]