Eigenich ist Käsekuchenmonat.
Aber wenn dein Rhabarber aus dem Garten ruft und alte
Rosinenbrötchen aus dem Schrank, dann musst du dich beugen.
Rhabarber gehört zu meinen ersten Genusserinnerungen.
Mit einer Stange und einer Schüssel Zucker wurde ich auf’s Gartenbänkchen gesetzt
und war fortan beschäftigt mit “Juhuu, süß!” im Wechsel mit “Ohh wie sauer!”.
Ich liebte es!
Viel gab es vom schönen Kraut mit den großen Blättern, er wurde als
Kompott eingekocht und als wunderbar rosaner Saft, der mit Mineralwasser
-nein saurem Sprudel- gemischt ein herrlich erfrischendes
Sommergetränk ergab.
Soviel gibt meine Pflanze noch nicht her, aber für ein paar
Portionen Kompott und einen gepimpten Ofenschlupfer reicht es.
100g in Zucker marinierte Rhabarberwürfel mit 4 alten, gewürfelten
Rosinenbrötchen und 50g Mandelstiften in einer Auflaufform mischen.
500ml Milch erwärmen und 50g Marzipan darin anschmelzen, Stücke dürfen bleiben.
2 Eier einrühren und über die Brötchenmischung gießen.
Mit etwas Semmelbröseln, braunem Zucker und Butterflocken belegen.
Je nach Höhe der Auflaufform 30-40 Minuten bei 170°C backen.
Ev. abdecken, damit die Oberfläche nicht zu dunkel wird.
Schaumige Vanillesauce dazu, glücklich sein!
Schau nur, wie früh ich das Backen begann!
Auf dem Bänkchen im Garten, voller Konzentration.
Fast vergessen:
Die Vanillesauce passt prima zu zorras Supergeburtstag!
1/2 Liter Milch mit einer ausgekratzen Vanilleschote und der Schote aufkochen,
beiseite stellen und 30 Minuten ziehen lassen.
2 Eigelb mit 2 EL Zucker gut verrühren, die Milch wieder zum Kochen bringen,
vorn der Kochstelle ziehen und die Eiermasse einrühren.
Bei geringer Hitze solange weiterrühren, bis eine sämig-schaumige Sauce
entstanden ist. Nicht mehr kochen!








Eine Miniheike!!!
:) :) :)
Für so einen Auflauf verzichte ich gerne auf Käsekuchen! (In meinem Kühlschrank ruht ein Rhabarber-Schokoladen-Tiramisu).
Coole Stiefelchen, auf solche stehe ich bis heute!!
Ob, dus jetzt glaubst oder nicht, gestern beim Pesto mörsern musste ich dauernd ans Dreckeln als Kind denken. :)
Solche Stiefel trage ich heute noch. Wenn Stiefel, dann nur solche.
Stelle soeben fest: Meine sehen auch noch so aus *g*
Guck, das ist die Edelvariante, diesen Winter gekauft:
http://wildehenne.blogspot.com/search/label/Shoppen
Tief im innersten sind wir doch immer noch alte Freaks, oder? ;-))
Ich fürchte, nicht nur tief im Innern….
Super Stiefel!
Herzig!
Und die arme Puppe hat keine Kleider ? Das kommt vom vielen Backen ;-)
@Arthurs Tochter: Aber unverkennbar die gleiche, oder? :)
@Sybille: Die Stiefel faszinieren mich auch, meine Mami hat halt doch Geschmack… Beim Pesto mörsern? Cool!
@pimpimella: Dieses Schürzchen!
@Robert: Die Puppe war von Verwandten aus der Zone……..
Gut dass du so früh angefangen hast zu backen……….deshalb kommst du heute auch auf solche Ideen…….
Ofenschlubber mit Rhabarber hört sich so genial an ,dass es den direkt morgen bei uns gibt.
Übrigens die Schürzenkleider hab ich früher sowas von gehasst.
LG
Martina
uuuhhh Rhabarber…gehört für mich automatisch Richtung ugly..bis er sich bewiesen hat…das korrekte Zucker:Rhabarber-Verhältnis ist mir nie erschienen.
Schon der Name “Ofenschlupfer” ist herrlich, konnte mir darunter nichts vorstellen, sieht aber toll aus. Das Bild der kleinen Heike erinnert an meine Kindheit!
Grüessli
Irene
Wie schön und passend! Bei mir im Blogs gab’s
heut auch kulinarische Kindheitserinnerungen. Das sind die doch die Wertvollsten!
Na da haste gleich alle möglichen Kindheitserinnerungen wachgerufen: Omas Gartenbänkchen, roher Rhabarber mit Zucker, ‘saurer Sprudel’, Ofenschlupfer… Da hüpft das schwäbisch assimilierte Kinderherz in meiner Brust! :)
Liebe Grüße,
Ina
Also die Kippe fehlt schon – wenigstens so ne Kaugummi-Fluppe!? Ich hab gestern ein Perlhuhn mit Rhabarber gefüllt und liebte es sehr.
@Martina: Bitte berichten! Mir hat die Kombination mit dem Marzipan so gut gefallen, das gibt es diese Woche bestimmt nochmal :)
@schelli: Rhabarber ist in der Tat sehr eigenwillig, viele mögen den gar nicht.
@Irene: Hah! Konnte ich dich auch mal mit einem Wort verwirren. Nicht immer nur umgekehrt…
@Ariane: Ja, die geben ein gutes Gefühl und hoffentlich können meine Kinder sowas später auch mal sagen :)
@Ina: Wie schön, solche Dinge teilen zu können!
@Alex: Klar gab’s Kaugummifluppen. Aus dem ganz billigen Kaugummi, bäh! Bin auf deinen Bericht gespannt!
Eindeutig kleinheike, schon damals eine Küchenchefin! Danke für die schöne Kindheitserinnerung und der Schlupfer ist genau nach meinem Geschmack!
Falls du ins Buch möchtest, weisst ja was du mir schicken musst, oder? Würde mich freuen!
Roher Rhabarber mit Zucker… *hach*… kiloweise haben wir uns den reingezogen. Mir läuft grad das Wasser im Mund zusammen und ein wohliger Schauer überfällt mich… *sabber*
@zorra: Ups, gut dass du es erwähnst!
@Wilde Henne: Hab mir beim Schreiben tatsächlich noch eine Stange reingeholt :)
Beim Lesen gerade hat sich mir alles im Mund zusammengezogen und das Rhabarber-Zucker-Gefühl von früher war wieder da… obwohl es ganz in Vergessenheit geraten war.
So wie hier kommt er natürlich noch um einiges attraktiver rüber ;-)
Weißt du was ? genial trifft es genau.
Die Kombi Rharbarber Marzipan hab ich letzte Woche bei meinen Rharbarber Marzipan Hörnchen ja schon ausprobiert und für lecker befunden.
Einen Schlupfer oder wie man bei uns sagt : Schlubber hab ich mit Äpfeln schon mal gebloggt und war auch sehr lecker………………aber das Ganze als Rharbarber Marzipan ist einfach nur Hammer.
Gibts wahrscheinlich morgen zu lesen.
Also Dir vielen Dank für die Idee.
Übrigens hab ich dich heute bei Wunderweib gesehen…….viel Glück
LG
Martina
@Britta: Genau, dieses Gefühl! :)
@Martina: Wie ich mich freu, dass dir das so gut geschmeckt hat! Die Kombi Rhabarber-Marzipan passt unglaublich gut. Eigentlich wollte ich dieses Jahr noch was mit Rh.-Kokosmilch testen, aber das wird wegen des Marzipans wohl verschoben!
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