Geht euch überhaupt nicht an!
Aber meine liebste Nata sucht bei zorra nach dem
Ersten Kulinarischen Ma(h)l, und bringt mich
sogar damit in die Bredouille.
Schon früh getrieben von der Leidenschaft, alles
wenigstens einmal selbst gemacht zu haben, bleibt
nicht viel Neuland zu entdecken.
An meinen Ersten Schweinebraten wurde ich vor wenigen
Stunden erinnert, als man mich wieder mal fragte,
wie ich zum Kochen gekommen sei.
Wie kommt man zum Kochen?
Für mich gibt es nur eine schlüssige Antwort:
Ich hatte Hunger.
Und es sollte schmecken, verständlicherweise.
Vom diesem Ersten Schweinebraten mit bitterer aber dennoch
von allen Mitessern geliebter Sauce damals und noch nicht mal 20
bis zum Ersten Jungwildschweinschulterrollbraten vom Kugelgrill
vergingen immerhin …
nennen wir es “viele” Jahre.
Es war das Erste Mal, dass mir jemand 15kg Keulen, Schultern,
Hals und Rücken in den Kühler legte.
Eine Schulter also aufgetaut, etwas flach geschnitten und mit
Rosmarin, Knoblauch, Salz und Pfeffer kräftig gewürzt.
Gerollt und gewickelt und dann wie üblich über drei vier viele
Stunden indirekt mit Deckel gegrillt.
Du brauchst ein wenig Übung dazu oder musst oft mal nachschauen,
damit es nicht zu sehr lodert oder zu wenig.
Ich mag gern den puren Geschmack, drum gibt es bei mir
keine Gewürzmischungen, die darüber gestrichen werden.
Darfst du aber gerne machen!
Das gute Stück durfte vor’m Anschneiden noch 10 Minuten ruhen.
Ungelogen jetzt:
Während ich diesen Text schrieb, schlug meine Tochter Schlagsahne für
den Erdbeerkuchen zum Ersten Mal zu Butter!
Also schlugen wir noch ein wenig weiter, wuschen die Butter dann mit sehr kaltem
Wasser aus und salzten leicht.
Drum wird dieser Beitrag erst morgen veröffenicht, wenn wir das Erste Mal
Jettes Erste Butter mit meiner Ersten Erdbeer-Aprikosen-Marmelade frühstücken.








Hach, das ist so ein toller Blog-Event, da kommen Geschichten zusammen…wunderbar!
Und dass dann noch gleichzeitig neue Geschichten, wie die mit der Butter, entstehen, ist die Krönung. Und der Braten… hach, da regt sich in mir der Fleischtiger…
Das ist mal wieder sehr beeindruckend. Nicht nur wegen der, wie üblich, phantastischen Fotos. Mit Wildschwein hätte ich mich niemals auf den Grill getraut und mit jungem Wildschwein schon gar nicht. Vor dem zarten, fettarmen Fleisch habe ich nämlich ganz schön Respekt. Aber dieser Braten sieht durch und durch saftig und lecker aus. – Danke!
Bei mir regt sich da auch der Hunger auf Fleisch….mit Butterbrot!!
Sehr schöne Geschichte!
Ich nehme die Butter bitte zum Frühstück.
Und das Fleisch könnte ich am Samstag brauchen.
Machst Du mir bitte so ein Stück?
Genaus so wie es auf den tollen Bildern zu sehen ist.
Wunderbar!
Mit leckerem Gruß, Peter
@Wilde Henne: Das war wirklich spassig mit der Butter. Meine Kleine wird groß…
@Nata: Das war er auch wirklich. Ich hab ja mein Faible für große Fleischstücke vom Grill entdeckt und kann gar nicht mehr anders :)
@Sybille: Hihi, ja, so gab es dann auch die Reste vom Fleisch!
@Mel: Das war wirklich so goldig mit der Butter: “Mama, ich glaub ich hab was falsch gemacht!”, unterlegt von leichter Panik…
@Peter: Fast jedes Wochenende gibt es momentan so einen Braten, ich lieb das so sehr. Und ist auch wirklich nicht aufwenig :)
“Es war das Erste Mal, dass mir jemand 15kg Keulen, Schultern, Hals und Rücken in den Kühler legte.”
Guter Punkt! Das fehlt noch bei der Liste über die ich grad gestolpert bin :-)
;)