Eines der ungewöhnlichsten Geschöpfe,
das die deutsche (Hobby-) Kochszene zu bieten hat,
ist zweifellos:
Der Gwex.
Im echten Leben Manfred Kuscher und Gärtner,
auf einer großen Kochseite als gwexhauskoch oder auch gwex
bekannt, geliebt, gehasst,
eigenwillig in Auftreten, Anspruch und Kreationen.
Schon vor über einem Jahr durfte ich erleben, wie er einen
wirren aber handzahmen Haufen Hobbyköche über viele Stunden
zu einem grandiosen Eventkochen antrieb und mein Respekt
vor ihm ist seit diesem Tag enorm gestiegen.
So wurde es nun auch endlich Zeit, dass der Gwex seine
Kreationen als Druckwerk zur Verfügung stellt:
Hier isses: …typisch Gwex! Band 1 – meine Klassiker.
Im Selbstverlag herausgegeben und zu beziehen direkt über ihn.
Da liegen nun also 190 Seiten pures Gwex vor mir und ich blättere
gespannt Seite für Seite durch – ganz entgegen meiner sonstigen
Querlesungen.
Lieber Gwex, du hast einen wunderbaren Querschnitt deiner bisherigen
Internetveröffenichungen geschaffen und ja, es ist genau das,
was der Titel verspricht:
Typisch Gwex!
Die Zutatenlisten wimmeln vor aussergewöhnlichen Zutaten, ein breites Spektrum
an Zubereitungsmethoden stellst du dar und von Amuse gueules bis Desserts
zeigst du wieder einmal dein geballtes Können.
Und doch sind alle Rezepte, wagt man sich denn mal dran, nachvollzieh- und
nachkochbar, und eine fränkische Knoblauchwurst kann man gewiss auch
durch eine ähnliche aus der eigenen Region ersetzen, ein Zicklein durch
ein Kaninchen und Wollmispeln durch Nektarinen (das nimmst du mir nun hoffenich
nicht übel -nein, tust du nicht- aber Zutaten zu ersetzen, wenn man den
Charakter eines Gerichts verstanden hat, ist legitim!).

Kochen muss man können, denn deine Anleitungen sind auf das Minimum
beschränkt. Doch genau das macht dein Buch für Leser, die deine Leidenschaft
teilen, ganz besonders wertvoll.
Deine Ideen, deine Kombinationen, deine Liebe zu Lebensmitteln – so kenne ich dich!
Und so mache ich hier tatsächlich mal, nein schon wieder, Werbung für
ein Buch eines Menschen, den ich kenne und schätze.
Wer also mehr von Lammleber mit Orangenknallbrause oder mytube wissen
möchte:
Gwex kann’s!
Alle Fotos in diesem Beitrag wurden mir vom Gwex zur
Verfügung gestellt.
Den ich auch weiterhin den Grumpf nenne.
Aber das ist eine andere Geschichte.







Von gwex hab ich fast alles gelernt, was ein Essen zu etwas Besonderem machen kann, die Achtung vor allen Zutaten aber auch die sinnliche Freude, sie einzusetzen. Und den Mut, Ungewöhnliche Kombinationen auszuprobieren. Und er hat mir mehr als einmal ein Menü und somit mir kurz vor knapp den Allerwertesten gerettet.
Danke, gwex
ja der Gwex…eigenwillig, besonders.
Du hast mich neugierig auf sein Buch gemacht. Danke Heike, danke Gwex!
Danke Dir für diesen wundervollen Bericht, er ist mehr als verdient. Und ich bin sehr glücklich darüber, ihn zu meinen Freunden zählen zu können.
Deine Meinung über das Buch teile ich zu 100 % und es erinnert mich an mein schlechtes Gewissen, daß ich auch noch etwas darüber schreiben muß.
Denn, der gwex, der im Grunde seines Herzens sehr feinfühlig ist, hat mir den Band No. Uno zukommen lassen :-).
Jede andere Ausgabe ist aber genauso toll und wertvoll.
Liebe Heike, jetzt hast Du mich sehr neugierig auf das Buch gemacht. Ich “kenne” Dich und auch den “Grumpf” (hi hi, wie suess) von der grossen Kochseite, und Euch Beide schaetze ich sehr. Wenn ich auch in Thailand wohl kaum die Zutaten bekommen werde und mein Koennen bei Weitem nicht ausreicht, sie fuer tropische Regionen abzuwandeln, so werde ich mir doch das Buch als “lesebuch” goennen und zu meinem Uebergepaeck gesellen.
Mit dem Buch bin ich voll bei Dir!
IAber: Sind wir damals wirklich so wirr gewesen?
Neiiiiiin! Wirr im Sinne von “ganz schön viel unterschiedliche Leute” :)
Ähre, wem Ähre gebührt.
Oh, das ist mir entgangen! Da will ich mal schnell eine Mail Richtung gwex-haus senden, damit das Buch ins Regal gepflanzt werden kann.
Echte Männers braucht das Land….
Die Essfotos darfst Du behalten – ich nehme den Herrn auf dem ersten Foto!
;)
Der ist glaub ich nicht zu haben…