Jetzt endlich also mein bisheriger Favorit und dazu
“Hummus” aus Butternut, weil man das wunderbar
gleichzeitig zubereiten kann.
Tahini. Sumach und Dattelsirup bekommt man, wie viele andere
Zutaten aus “Jerusalem”, in türkischen Läden.
Za’atar ist eine Mischung aus gemahlenem Ysop und Sumach zu
gleichen Teilen, dazu kommen gerösteter Sesam und Salz.
Gerösteter Butternut & rote Zwiebeln mit Tahini & Za’atar
Den Backofen auf 240°C vorheizen.
Einen großen Butternut von ca. 1 kg in 2x6cm Spalten schneiden, 2 rote Zwiebeln achteln
und mit 5 EL Olivenöl, 1 TL Salz und Pfeffer gut vermischen.
Auf einem Backblech mit Backpapier verteilen, die Kürbisspalten mit der Hautseite
nach unten und 30-40 Minuten backen, bis die Gemüse Farbe angenommen haben und
gut gegart sind.
Zum Abkühlen beiseite stellen.
Für die Sauce 3-4 EL Tahinipaste mit 1-2 EL Zitronensaft, einer zerdrückten
Knoblauchzehe, 2 EL Wasser und etwas Salz vermischen. Die Sauce sollte die
Konsistenz von Honig haben.
Etwas Olivenöl in einer Pfanne moderat erhitzen und 30g Pinienkerne mit etwas
Salz unter häufigem Rühren darin rösten, bis die Kerne goldgelb sind.
Zusammen mit dem Öl zum abkühlen in eine kleine Schüssel geben.
Die Gemüse auf einer großen Platte anrichten, mit Tahinisauce beträufeln.
Darauf die Pinienkerne samt ihrem Öl verteilen, dann mit Za’atar und
grob gehackter Petersilie bestreuen.
Anmerkung:
Absolut mein Geschmack, wobei ich wie auf dem Rezeptfoto im Buch auf
Pinienkerne und Petersilie verzichtete. Die Haut vom Butternut kann
man durchaus essen, das gibt dem ganzen etwas Crunch.
Die Kürbisspalten dürfen an den Ecken auch gern etwas mehr Farbe
bekommen, als auf meinem Foto oben.
Tipp: Nur die Hälfte bereiten, aus dem Rest im gleichen Ofen
“Butternut squash & tahini spread!
Dipp aus Butternut und Tahini
Backofen auf 200°C vorheizen (oder die 240°C vom vorherigen Rezept…)
Etwa 1kg geschälten und geputzen Kürbis in Stücke schneiden und in einer Auflaufform mit
3 EL Olivenöl, 1 Messerspitze gemahlenem Zimt und 1/2 TL Salz gründlich vermischen, mit
Deckel oder Folie abdecken und 70 Minuten im Ofen weich garen. Dabei einmal umrühren.
Abkühlen lassen und dann mit 70g Tahinipaste, 120g griechischem Joghurt und 2 kleinen
Knoblauchzehen im Foodprozessor nicht zu lang zu einer groben Paste mixen.
You can also do this by hand using a fork or potato masher :)
In einem Teller oder einer flachen Schüssel anrichten, mit Dattelsirup
beträufeln und geröstetem weißen und schwarzen Sesam bestreuen.
Wer mag, kann gehacktes Koriandergrün darüber geben.
Anmerkung:
Der Dattelsirup bringt die nötige Säure. Wer keinen findet, kann
Rübensirup benutzen, sollte dann aber etwas Zitronensaft zum Kürbis geben.
Ganz klasse passt der Dipp zu einer Mezzeauswahl oder auch zu
gegrilltem Lamm oder Rind.








Wahnsinn! Alles dabei, was ich liebe!
ICH BRAUCHE DAS BUCH :-)
Die haben noch ein paar, glaub ich :)
Ich hab’ mir das Buch bestellt…denke mir aber gerade so…wäre gar nicht nötig gewesen…. :)
Hihi – nenene Sybille, alle werd ich nicht verblogen.
Wahrscheinlich.
Ohja, das ist mein Liebling, bereits vom Gucken, bereits vom Lesen. Leiderleider werde ich an Dattelsirup hier im Hinterland nicht kommen. Aber ich gebe die Hoffnung nicht auf und werde mal gucken gehen…
Ich bin grad nicht sicher, ob der vorgeschlagene Ersatz Rübenkraut im französischen Hinterland einfacher zu bekommen ist …
Oh wie herrlich… ich habe das Buch zwar nicht, habe aber auch schon ein Rezept daraus nachgekocht (Süßkartoffel-Feigen-Salat mit Ziegenfrischkäse) und bin jetzt total angefixt. Und dann auch noch diese beiden Kürbisrezepte… ICH! BRAUCHE! DIESES! KOCHBUCH! Oder? :-)
Viele Grüße und schöner Tag noch,
Juliane
Der Salat hat mich auch total angesprochen, allein die Farben schon!
Ja, du brauchst es, kein Zweifel!
Spätestens jetzt bestelle ich mir das Buch.
Ganz große Klasse, morgen geht es zum örtlichen Türken, ich hoffe da finde ich die Zutaten!
LG Christel
Ich sollte wohl doch Provision verlangen *g*
Bis auf den Ysop hab ich alle Zutaten in beiden recht kleinen türkischen Läden gefunden, in denen ich war. Die Chancen sind groß :)
Ich bin immer noch nicht dazu gekommen, das Buch genauer unter die Lupe zu nehmen – das muss sich schleunigst ändern. Wäre türkischer Granatapfelsirup auch eine Alternative zu Dattelsirup?
Mhhhh, der Granatapfelsirup ist schon recht sauer, zumindest der, den ich hab. Müsste man probieren, aber ich glaub schon, dass das geht.
Ein Rezept zum Verlieben. Wow! Sieht das lecker aus. Genau meine Geschmacksrichtung.
Liebe Grüße
Anna
Ich hätte gerne auch das Buch!
Kürbis ist mein Lieblingsgemüse und ich versuche immer etwas neues und spezielles zuzubereiten. Dein Rezept ist sehr “inspirierend” :)
Lese gerade Deine Empfehlung, Rüben- statt Dattelsirup zu verwenden und bin begeistert. Einfache, geniale Idee!
Find ich auch :D
Manche Dinge liegen so nah!
[...] mag ich, er war überhaupt nicht begeistert und hat es wieder zurückgegeben. Vor kurzem dann bei Heike von Au … allerdings hier das neuere Kochbuch Jerusalem und dann auf englisch, da warte ich lieber [...]