Jaaaa, überredet, ich stell die Rezepte rein!
Aber einzeln, dann wird es übersichicher.
Hoffe ich.
Safranreis mit Berberitzen, Pistazien und Kräutern
Inspririert ist dieses Gericht von “Shirin polo”, einem
fesichen Reisgericht der iranisch-jüdischen Gemeinde.
Für 6 Personen als Beilage:
1 TL Safranfäden 30 Minuten in 3 EL heissem Wasser einweichen.
40g getrocknete Berberitzen, einige Minuten mit etwas Zucker in
heissem Wasser einweichen
20g Dill, 20g Kerbel, 10g Estragon, grob gehackt.
60g ungesalzene, leicht geröstete Pistazien.
360g gut gewaschenen und getrocknenten Reis in 40g Butter sacht anrösten,
dabei darauf achten, dass alle Reiskörner mit Butter bedeckt sind.
Dann 560ml kochendes Wasser, einen Teelöffel Salz und etwas weissen
Pfeffer zugeben, umrühren. Mit einem dichten Deckel schliessen und
auf sehr kleiner Flamme 15 Minuten köcheln.
Nicht öffnen!
Den Topf vom Herd nehmen -das Wasser sollte vom Reis aufgenommen sein-
und den Safran samt Wasser in eine Ecke des Reistopfes schütten,
so dass maximal ein Viertel der Oberfläche damit bedeckt ist.
Den Deckel (ev. mit Küchentuch umwickelt) sofort wieder auflegen
und für 10-15 Minuten beiseite stellen.
Mit einem grossen Löffel den weissen Reis in eine Schüssel geben und auflockern,
die Berberitzen, Kräuter und den Grossteil der Pistazien dazu geben.
Gut mischen. Nun den Safranreis mit einer Gabel auflockern und vorsichtig auf
den weissen Reis löffeln. Der Unteschied zwischen weissem und gelbem Reis sollte
gut zu erkennen sein. Mit den resichen Pistazien garnieren.
Warm oder bei Raumtemperatur servieren.
Anmerkung:
Berberitzen, Kräuter und Pistazien streute ich, dem Kochbuchfoto folgend,
erst zum Schluss über den Reis.








Brave Heike :O)!
Das Foodblogger-Geschäft ist Tipparbeit… und Fleißarbeit
Ich freue mich auf all die schönen Rezepte (sogar bereits übersetzt), die dich so sehr ins Schwärmen gebracht haben!
Hach Micha, da hab ich mir ja was eingebrockt. Aber kann man widersprechen, wenn man so lieb und nachdrücklich darum gebeten wird?
Yeah :-)
Safran, Pistazien und viele Kräuter, genau meins!!
Ich seh es schon kommen, ich brauche dieses Kochbuch auch, bei DER Begeisterung…
Vermutlich werde ich irgendwann die erste Selbsthilfegruppe gründen…
Ahhhh ja! Mindestens drei verschiedene Kräuter im Einsatz. So kenne ich Ottolenghi.
Danke, dass du dir die Arbeit mit dem Übersetzen und dem Posten machst! Und vor allem das schöne Foto. *schmacht*
Aber gerne doch! Wenn ihr dann jetzt bitte den Arm um meinen Hals etwas lockern könntet?
überredet…ich kaufe das Buch!!!!
Selbsthilfegruppe! Und wieso hab ich eigentlich keinen Amazon-Button?
Spannend: Ottolenghi kombiniert in dem Gericht zwei Varianten, den Reis zu kochen. Zuerst wird nach der zentralasiatischen / italiennischen Variante verfahren und dann mit Safranwasser und Küchentuch die iranisch-aserbaidschanische Ausdämpfmethode verwendet.
Wenn man den Reis nicht trocknet, sondern nach dem Waschen noch für 20 Minuten in warmes Wasser legt, wird die Geschichte noch luftiger.
Kleiner Tipp – kalorienbewusste hören jetzt bitte weg -: zerlassene geklärte Butter vor dem Safranwasser über dem Reis verteilen. Duftet himmlisch und schmeckt köstlich – frau muss das Gericht dann aber warm servieren.
Lg Jinja, die auf die Quitten wartet. :)
Jinja, das dachte ich mir auch, sehr spannend!
In diesem eigentlich so einfachen Gericht zeigt sich recht gut, was Ottolenghi mit mir macht: Ich verlasse seit Jahrzehnten zum ersten mal meine eingeschworene Reismethode, wickel Handtücher um Topfdeckel und esse Dill….
Danke für die weiteren Tipps!
das würde 100% in meine Reiswoche passen :-)
Köstlich, das schreit nach Nachmacher … ;-)
Ein Traum, diese Middle Eastern Rezepte – warum ist das Essen da so viel farbenfroher und schöner?