Fastenzeit also.
Eine der wenigen chrisichen Traditionen, die im modernen Leben
noch präsent sind und für viele ein jährlicher Anlass, Ernährungs-
gewohnheiten zu überdenken und Verzicht zu üben.
Buße und Besinnung.
Luther erkannte hierzu, dass vielen das Fasten nur diene, um
Gott zu gefallen und die innere Besinnung fehle.
Simpel erkauftes Seelenheil.
Aus dem
Sermon von den guten Werken:
“Ich will jetzt davon schweigen, dass manche so fasten, dass sie sich
dennoch vollsaufen; dass manche so reichlich mit Fischen und anderen Speisen
fasten, dass sie mit Fleisch, Eiern und Butter dem Fasten viel näher kämen. (…)”.
Heute jedoch hat der Verzicht auf Fleisch eine weitaus größere Dimension.
Jeder weiss, dass massenhafter Fleischkonsum nur durch massenhafte
Tierhaltung gedeckt werden kann. Von den weiteren Auswirkungen auf
Menschen und Natur ganz abgesehen.
Reicht nicht einmal die Woche ein Stück Fleisch, von Viechern mit
richtigem Leben, liebevoll großgezogen und respektvoll behandelt?
Demütiger Verzicht, nicht nur zur Fastenzeit.
Kotelett vom Mangalica, freiland aufgewachsen im Stadtkreis,
dazu Lauch mit Schmand und Meerettich.
Zwei Monate ist das schon her, Kinder, wie die Zeit verfliegt!
Lang schon reizte Palermo mich und als die Tage im November
immer dunkler und trüber wurden, buchte ich spontan.
Endlich!
Den Plan, in schwarzem Anzug mit Hut und Sonnenbrille anzureisen,
verwarf ich dann aber….
Was für eine Stadt!
Eine Woche lang lief ich staunend die Strassen ab, fand mich in
düsteren, verfallenen, morbiden Vierteln mit Zeugen der Baugeschichte
hinter jeder Ecke und voll freundlicher, lebhafter, bunter Menschen.
Nicht einmal fühlte ich mich unsicher, obwohl ich sogar gewarnt wurde.
Und die Genüsse!
Kleine Gerichte gibt es an jeder Ecke, die Märkte bersten über wie
arabische Basare, unzählige Bäckereien und Restaurants:
Ich war im Himmel!
Sehr viel wird nun renoviert in Palermo, ob in den kleinen Altstadtgassen
oder an den Prachtbauten des Barock und ich bin sehr gespannt, wie sich
das auf das Gesicht der Stadt auswirken wird.
Palermo, ich komme wieder!
Alle Fotos würden den Rahmen sprengen, drum die Links zu facebook hier und hier.
Eine Fischsuppe in einem kleinen Restaurant nah des Hotels hat mich
umgehauen. So einfach, so gut, dass ich sie am letzten Tag nochmal
bestellt habe:
Fenchel, Knoblauch, Tomate, Safran, Fisch mit Kopf und Gräten, Muscheln
und Garnelen. Und alles so intensiv im Geschmack und seinen Geschmack
transportierend, kein Gemisch und Gemenge sondern ganz differenziert
und man konnte nur mit Fingern und Löffel essen und alles wurde gelb.
Einzwei Glas Landwein dazu, ein Berg von Abfällen, ein flirtender
Kellner und ein Ziehharmonikaspieler.
Die letzten zwei fehlen zuhause und nein, ich miete sie mir auch nicht,
aber glatt spür ich beim Essen die Sonne wieder im Gesicht!
Vernünftige Garnelen bekam ich leider nur ohne Schalen und mein Fisch
war schlichter Hering. Ihr wisst schon, Überfischung und so…
Das Rezept ist improvisiert, aber so hat’s prima funktioniert:
Muscheln klassisch mit angeschwitzen Zwiebel-und Karottenstreifen, Knoblauch
und Weisswein zubereiten und fast alle aufessen.
Feine Fenchelscheiben in Butter anschwitzen und die Hälfte beiseite stellen.
Die resichen mit dem Muschelsud samt Gemüse aufgießen und etwa die doppelte Menge
passierte Tomaten zugeben. Kräftig würzen mit Chili, Knoblauchscheiben, Safran,
Zitronenabrieb und gemörserten Fenchelsamen und die Tomatensäure verköcheln lassen.
Fisch und Garnelen extra braten und zum Schluss mit den Muscheln und dem
zurückbehaltenen Fenchel zur Suppe geben.
Mit gehackter Petersilie, Fenchelgrün und Ringen von Lauchzwiebeln bestreuen.
Ich war ganz zufrieden mit meinem Leben.
War groß und stark und nichts konnte mich erschüttern.
Keinen Moment dachte ich über Veränderungen nach.
Und ich bat erst recht nicht darum.
Dann, aus heiterem Himmel, wurde mir das Leben geändert.
Plötzlich war ich nur noch passiv, konnte dem nur noch
zuschauen. Alles weg, alles anders – und die Schultern
derer, die mich immer immer stützten, waren weit entfernt und
kalt und abweisend.
Doch in den dunkelsten Wochen des Jahres,
den bitteren Momenten zum Jahrewechsel,
passierte Erstaunliches:
Das Netz streckte mir seine Arme entgegen!
Ihr da draussen: Eure Mails und Nachrichten,
Euer Zuspruch und Trost haben mich die Decke
überm Kopf wegwerfen lassen.
Danke!
Und so werfe ich heute symbolisch das letzte Hässliche hinaus:
Eure Ugly-Food-Sammlung der letzten Monate.
Ihr seid so grandios!
"Zum Servieren machst du einen Klecks oder zwei oder drei Kleckse Risotto auf einen Teller, kippst ein bisschen Pistazienkernöl darüber und versuchst das Kalb irgendwie hübsch drumherum zu drappieren."
"Zum Glück habe ich ja aber gerade keine Fotografiermöglichkeit und kann Euch völlig überladenen Teller (Salat + Fleischpflanzerl + Kartoffeln + Ajvar) nicht zeigen."
"Nach den ersten Bissen ist uns das Essen vergangen. Ich hab keine Ahnung, wieso der Honig in der Marinade sich dermaßen angefangen hat zu ziehen beim Auskühlen. Also ich glaub halt, dass das vom Honig kam, sonst habe ich keine Erklärung."
"Naja, wirklich ansehnlich ist es ja nicht geworden, ich geb es zu, der nächste Versuch wird sicher besser werden, ich geb mir Mühe, so lange gehen die Ravioli dann zu Heike"
"Also dieses Risotto schafft es mit Leichtigkeit auf Heike's Liste von Ugly Food, da habe ich keine Zweifel. Vielleicht hätte etwas Grün die Sache aufgewertet???? "
"Leider gehört dieses Essen nicht grade zu den fotogenen Gerichten. Doch gestellte Fotos kommen auf meinem Blog nicht in Frage. Vielleicht reiche ich es bei Ugly Food ein, dann hat es immerhin noch einen Amüsiereffekt…"
"Durch die Äpfel war der Teig zum Wenden zu schwer, er war nicht gewillt sich am Stück wenden zu lassen, ich konnte ihn auch nicht auf einen Teller gleiten lassen kurzum ich machte Schmarren draus"
"Keine Ahnung was hier passiert ist, solche Tage gibt es einfach im Leben und wir haben es tapfer und laut knirschend gegessen. Das Rezept? Behalte ich heute ausnahmsweise mal für mich."
"Es gibt Gerichte, die sind einfach nicht schön anzuschauen. Da kann man nix machen. Das Koriander Chutney ist so ein Kandidat. Ebenso wie diese Thunfisch-Avocado- Crème."
Steil schlängelte sich der Pfad durch den Herbstwald.
Sie raffte ihren Rock, stieg über den letzen großen Stein, den vor Menschen-
gedenken die guten Geister wie eine Stufe nur für sie in den Berg gebettet
hatten, und betrat den Sonnenschein.
Durchatmen.
Hier war sie zuhause, hier bekam sie die Luft, die ihr sonst fehlte.
Die Obstbäume vor ihr strahlten in goldenen Farben, noch war Grün in der Wiese und
Blau im Himmel. Ein paar letzte Äpfel hingen, durften hängen bleiben.
Ein Opfer an die Geister und die Vögel.
Bald kämen Grau und Schwarz zurück, würde der Waldrand zum Dunkel und Schatten,
bevor gnädiges Weiß ihr die Ängste nähme.
Unwillig richtete sie die Nadeln im verhassten Zopf, lang und schwer, hochgesteckt
am Kopf wie eine viel zu dicke Mütze Gedanken erdrückend. So wollte es der Mann
und nur ein einziges Mal hatte sie zur Schere gegriffen.
Energisch schüttelte sie kalte Schauder und bittere Erinnerung ab.
Nie gab es ein Leben ohne die Wiese. Die Wiese war ihre Kindheit, ihr Erbe, ihre Flucht.
Sie nahm den Korb wieder auf und schaute sich um. Beim alten Birnbaum blitzte es
weiß auf, ihr Gespür hatte sie nicht verlassen. Da waren sie: die ersten Champignons!
Behutsam schnitt sie mit ihrem kleinen Messer vier der Schönen knapp über der Erde ab,
reinigte sie vorsichtig mit dem groben Stoff ihres Rocks und atmete frischen Herbst.
Jeden bat sie um Verzeihung dafür, was mit ihnen passieren solle.
Der Mann wolle es so, murmelte sie, das könne man nicht ändern.
Nie könne man es ändern.
Sie kannte ihre Wiese, fand schnell genug, den Korb zu füllen. Streichelte sacht über
alle Kappen, roch an jedem, wiegte sie kindgleich in ihren Armen. Nur noch dieses
eine Mal, versprach sie ihnen, nur noch dieses Mal.
Der große Eichenmann am Waldrand rauschte, flüsterte, wartete schon.
Ehrfürchtig schaute sie hinauf, dunkle Äste gegen hellen Himmel, rostbraune Blätter
bewegt vom leisen Wind. Hier lebten Jahrhunderte, viele hatte er kommen und gehen
sehen und er erzählte ihr freundlich davon, als sie die Stirn an seinen gefurchten
Stamm legte. Sie spürte seinen Geist in sie eindringen, nur ihm war das möglich, ihm,
der sie kannte wie kein anderer. Warm sprudelten unbekannte Kraft und Zuversicht
in ihr, als er ihr Blut gegen seines tauschte.
Sie verstand.
Noch einmal zückte sie ihr Messer, um zwei letzte Pilze zu schneiden.
II
Als sich der Schlüssel im Schloss drehte, huschte sie ins Mauseloch.
Sie horchte auf das gefürchtete Donnern der Treppe:
Der Mann war da.
Während sie die geschnittenen Pilze in die mehlige Sauce rührte, zog sie ihren Kopf
noch weiter ein. Waren die drei Flaschen Bier neben die Heizung gestellt? Hatte sie
die Zeitung bereit gelegt und die abgetragenen Hausschuhe? Kurze Panik überkam sie,
hielt auch noch an als sie sicher war, alles erledigt zu haben.
Sie machte nie alles richtig, das hatte der Mann ihr immer gesagt und er hatte doch
auch recht, nicht wahr? Immer vergaß sie, den Sessel gerade zu rücken oder den
Schnaps aufzufüllen, den er nach dem Essen brauchte. Weil sie doch so schlecht
kochte, dass er es ohne Schnaps nicht ertragen könne – ob sie ihn vergiften wolle?
Champignons in Mehlsauce, seufzte sie kurz auf.
Der Mann wollte es so.
Und dann den Schnaps.
Geduckt trug sie mit geschlossenen Augen die zwei Schüsseln mit Kartoffeln und
Pilzbrei in die Stube, stellte ab, drehte sich um, schnell zurück und weg von hier.
Der Mann hatte den Fehler gefunden.
Die Fernbedienung lag nicht auf der Sessellehne!
Mistweib, verdammtes, zu nichts taugst!
Mauseloch! Flucht! Licht aus!
Am Küchentisch sitzend harrte sie aus, Stunde um Stunde. Hörte im Morgengrauen
Fluchen und Schimpfen, Jammern und Winseln.
Keinen Arzt solle sie rufen, schrie der Mann. Quacksalber alles, Halsabschneider die!
Sie musste nur warten, dort am Küchentisch.
Zuerst kehrte das Poltern der Treppe zurück.
Am Morgen des elften Tages dann
war es endlich still.
… antwortete ich Zorra auf die Frage,
was ich für ihren Adventskalender machen wolle.
Nicht ahnen konnte ich jedoch, dass ich sie bald darauf
schon in Hamburg bei einem Küchenevent von Canon und wildcard communications mit dem liebenswerten
Sternekoch Nelson Müller treffen würde.
Nebeneinander vor einem Meisterdessert sitzend, schwelgend,
genießend, Komponenten erschmeckend und die ganze Zeit
Nelsons Aussage im Ohr, ihm gefielen Teller, die
“landschafich” angerichtet sind.
Ein schnöder Bratapfel war ab da nicht mehr möglich…
So also begab ich mich auf die Suche nach Komponenten,
plante und verwarf und verwarf und fand langsam eine
bratapfeltaugliche Richtung.
Nicht ganz so schön wie Nelsons Dessert, aber man vergebe mir:
Ich war allein.
Den fluffigen “Schokoladenschwamm” aus Nelson Müllers Dessert
fand ich ausgesprochen interessant und zum Glück
das Rezept bei “Lanz kocht”.
100ml Milch, 20g Zucker, 15g Kakaopulver, 10g dunkle Kuvertüre
(und zwei gute Messerspitzen Kardamon, Zimt, Nelke bei mir)
erwärmen, bis sich die Kuvertüre gelöst hat.
Weitere 50g Zucker, 30g Mehl, etwas Salz und vier Eier zugeben
und auf dem Wasserbad schaumig rühren (N.M. im Thermomix).
Alles im 1L-Isi oder ein Teil im 0,5L-Isi mit entweder 2 oder 1 Kapsel
für 4 Stunden kalt stellen, dann Plastikbecher halb füllen und in
der Mikrowelle bei 600W für 60 Sekunden backen.
Etwas abkühlen lassen und dann in Stücke zupfen.
Liebe Zorra, ich freue mich so sehr, dich endlich kennengelernt zu haben!
Vielen Dank für deine ganzen Eventmühen, deine immer brauchbaren
Rezepte und all die Liebe, die du mit uns teilst.
Heiderdaus!
Also, das wird nun nicht einfach für euch, denn ich hab mich
entschlossen, sämiche Teilnehmer in die Verlosung zu nehmen.
Geht nicht anders, jeder hat’s verdient!
Am besten öffnet ihr die Zusammenfassung in einem Fenster
und die Abstimmung in einem zweiten.
So kann man vielleicht einigermassen den Überblick behalten….
Bitte bleibt fair, umgeht die Sicherheitsvorkehrungen nicht.
Mein Administrator wird die ganze Geschichte im Auge behalten
und notfalls eingreifen.
Die Abstimmung läuft bis 3.12.2012, 23:59.
Viel Glück!
Update: Herzlichen Glückwunsch den Gewinnern!
Die Preise werden euch direkt zugesandt.
Vielen Dank allen Teilnehmern!
Drei Stimmen könnt ihr für eure Favoriten vergeben. Ich drücke die Daumen!
Dat so ziemlich beste Butterbrot vonne Welt… von Claus, Nur das gute Zeug (21%, 57 Votes)
Rohschinken-Birne-Honig-Senf-Sandwich von Andy, lieberlecker (15%, 41 Votes)
Richtfest für ein Butterbrot von Toni, hundertachtziggrad (13%, 34 Votes)
Matjesburger von Joerg, Utecht schreibt (10%, 28 Votes)
Frühstückchen von Petra, Obers trifft Sahne (7%, 20 Votes)
Last-Minute-Butterbrote von Knitterfee, The Geek shall inherit the earth. (7%, 20 Votes)
Pumpernickel küsst Lachs und Frischkäse von Thomas, Der GOURMET (7%, 18 Votes)
Pochiertes Ei mit Trüffel auf Speckbrot von Wildes Poulet, Wildes Poulet (6%, 17 Votes)
Eszet-Schnitten von Peter, Aus meinem Kochtopf (6%, 17 Votes)
Speck-Avocado-Ei von Sybille, tomatenblüte (6%, 15 Votes)
Butterbrotverhältnis von Barbara (5%, 14 Votes)
Ziegenfrischkäsetaler im Haselnuss-Thymian-Mantel von Shermin, Shermins magischer Kessel (5%, 14 Votes)
Æg med rejer von Hospitant, Hauptsache Wein! (5%, 13 Votes)
Avocadobrot von Kochfrosch, Kochfrosch (4%, 12 Votes)
Bánh mì – Pimp my Butterbrot von Ariane, Kulinarische Momentaufnahmen (4%, 12 Votes)
Fisch Butterbrot, mit Roter Bete von Wolfgang, kaquu's Hausmannskost (4%, 11 Votes)
Crostini mit Maronencrème und Schwarzwälder Schinken von Uwe, Highfoodality (4%, 11 Votes)
Tomatenbutterbrot = Lieblingsbrot von Simone, pi mal butter (4%, 11 Votes)
Strammer Max von Wolfgang, kaquu's Hausmannskost (4%, 10 Votes)
Dyrlægens natmad von Christin, Hauptsache Wein! (3%, 7 Votes)
Gebratenes Sauerkraut auf geröstetem Graubrot von Maik, darktiger (3%, 7 Votes)
Club-Sandwich-Röstbrot von moey, moey's kitchen (3%, 7 Votes)
Wandersteak auf Butterbrot von Kerstin, Verboten gut (2%, 6 Votes)
Schnittlauchbrot von zorra, 1x umrühren bitte (2%, 6 Votes)
Mein Butterbrot – mit Kürbisbrot von Katha, Katha kocht! (2%, 6 Votes)
E Ankebock für d' Heike von Küken, Wildes Poulet (2%, 6 Votes)
Grüne Sosse-Butter von Sandra, from snuggs kitchen (2%, 5 Votes)
Dinkelbrot mit Quark, Kresse und Radieschen von Danii, Lecker Bentos und mehr (2%, 5 Votes)
Frühstücksquark mit frischen Kräutern von Sabine, Siktwin (2%, 5 Votes)
Tartarbrot macht Wangen rot! von Island Girl, Neues von der Insel (2%, 5 Votes)
Tomaten Oliven Sardellen Aufstrich von Tina, Lunch for one (2%, 5 Votes)
Brot mit Pilzen von Sarah-Maria, Küchenkatastrophen (2%, 5 Votes)
Falsches Butterbrot von Martin, Einfach ein schönes Leben (2%, 5 Votes)
Scheibe Brot von Mel, pimpimella (1%, 4 Votes)
Lecker Bri-Bro-Bratbrot von Sabine, Hamburg kocht! (1%, 4 Votes)
Röstbrot mit Pastinaken-Knoblauch-Butter von Alexandra, mein i-tüpfelchen (1%, 4 Votes)
No-Knead-Bread mit Schafskäsecréme von Julia, German Abendbrot (1%, 4 Votes)
Feenbrot von Jill (1%, 4 Votes)
Worschdbrood und Eierschmier von Martina, Martinas Kochküche (1%, 3 Votes)
Spundekäs von estrellacanela , estrellacanela (1%, 3 Votes)
Rundstück warm von Sabine, Hamburg kocht! (1%, 3 Votes)
Schnittchenparadies im Schwarzen Kameel von bushcook, bushcooks kitchen (1%, 3 Votes)
"Das Butterbrot" gibts heute auch bei mir von Stephi, Stephi's Köstlichkeiten (1%, 2 Votes)
Butterbrote für Heike von Peggy, multikulinarisches (1%, 2 Votes)
Tessiner Butterbrot von Sabine, Ti Saluto Ticino (1%, 2 Votes)
Wochenend- Einstiegs-Brot von Ninive, Ninivepisces (0%, 1 Votes)
Butterbrote und die schnellen SchweizerInnen von Irene, Widmatt (0%, 1 Votes)
Total Voters: 269
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Hier nochmal die Preise: REWE Feine Welt stellt für die drei besten Einreichungen
Warenkörbe und Gutscheine zur Verfügung:
1. Platz: insgesamt 150 €, davon 50 € Warenwert (Produkte von REWE Feine Welt), 100 € REWE Gutschein
2. Platz: insgesamt 100 €, davon 50 € Warenwert (s.o.), 50 € REWE Gutschein
3. Platz: insgesamt 75 €, davon 25 € Warenwert (s.o.), 50 € REWE Gutschein
Da behaupte nochmal wer, Butterbrote wären langweilig:
48 Superspitzenhammerkracherbrote habt ihr belegt und
mich freut ganz besonders die durchwachsene Mischung.
Von schlicht bis aufwendig, von heimisch bis exotisch ist
alles dabei, was das Butterbrotherz sich wünschen kann.
Als ob es noch eines Beweises bedurfte: Auch der dritte Beitrag kommt aus der Schweiz! Irenes Kinder pimpen mit viel Spaß und Kreativität ihre Butterbrote. Das ist so entzückend!
Wenn man sich schon mit Graubrot aus dem Supermarkt zufrieden geben muss, dann darf's obendrauf ruhig ein wenig üppiger sein! Rohes Fleisch, nicht jedermanns Sache, meine schon!
Schritt für Schritt zeigt uns Butterbrotexpertin Ninive ihr Samstagsfrühstücksbrot mit dalamtinischem Schinken und noch viel mehr. So kann das Wochenende beginnen!
Wilma sorgt dafür, dass Petra viel früher aufsteht als geplant, dafür einen wunderbaren Sonnenaufgang erlebt und ein tolles Frühstückchen mit Ziegenfrischkäse und Feigenmarmelade genießt. Wer könnte Wilma da böse sein?
Strammer Max, ein Klassiker! Und Wolfgang konnte nicht ahnen, dass ich den genau auch zum Frühstück hatte. Und gekocht hat er dabei auch noch, gell Frau k.?
Na endlich: Die Frau Turbohausfrau traut sich und zeigt uns ein echtes, richtiges, reines Butterbrot! Aber faul war sie kein bisschen, Brot und Butter sind selbstgemacht. Da kann keiner widerstehen!
Für's german Abendbrot backt uns der Gatte ein Brot, zu dem Julia einen tollen Aufstrich aus Feta zaubert. Den ersten Abend mussten sie zwar noch hungern, aber das Ergebnis überzeugte!
Die Kindheitserinnerung "Brot mit Senf" teilt Stephi mit mir und behauptet tatsächlich, ihr heutiges Roastbeef sei nicht perfekt geworden. Finde ich nicht!
Ariane ist im Bánh mì-Fieber.und zaubert Exotik auf's Butterbrot mit Koriander, Ingwer, Chili, eingelegtem Gemüse und mehr. Ich glaub, das Fieber hat mich jetzt auch erwischt…
Ohje, vielleicht hätte ich deutlicher beschreiben sollen, dass ein Butterbrot nicht unbedingt Butter benötigt. Sabines Köstlichkeiten nehmen wir doch gerne alle auch ohne!
Peggy hat die gleiche Vorliebe für gekochte Eier wie ich und haut sie sich zu jeder Tageszeit auf's Brot. Das Brot mit gebratenem Scamorza lohnt sicher auch!
Zum Glück habt ihr Kochfrosch noch auf das Event hingewiesen, sonst wär dieses köstliche Brot mit Avocado, Ingwer und Limette hier nicht aufgetaucht. Unvorstellbar!
Besonders gefreut hat mich an Wolfgangs zweitem Beitrag, dass er mit der dunklen Stimmung ein Foto von mir im Sinn hatte. Super gelungen, Wolfgang. Und dein Rezept erst!
Bei Claus' Beitrag hab ich ein Tränchen vergossen, konnte ich doch beim 2. Treffen der genialen Facebookgruppe nicht dabei sein. Welch tolles Brot von euch!
Spundekäs, da haben die Hessen mal was richtig gutes erfunden! Angemachter Quark, ganz deftig mit Zwiebeln und Knoblauch und vielem mehr: Ich liebe ihn!
Schnittlauchbrot! Zorra zeigt Schnittlauchbrot und ich muss mich jetzt ganz dringend bis zum Frühjahr gedulden! Mit eifreier Mayo und selbstgebackenem Brot ein Hochgenuss!
Glaubenskriege und Beschaffungsschwierigkeiten haben Christin nicht davon abgehalten, ein original dänisches Butterbrot anzurichten: Abendbrot des Tierarztes. Nachmachen!
von Jill,
Per Mail hat mir Jill dieses hübsche Brot geschickt: Es handelt sich um mein Lieblingsbutterbrot aus der Kindheit. Wird auch noch Feenbrot genannt. Normalerweise wird Toastbrot genommen, da sich dieses sehr einfach mit einer Form ausstechen lässt. Dann kommt Butter drauf und diese bunten Zuckerperlen. Sehr lecker, wenn man spontan Lust auf was Süßes hat.
Von Bütterken und Bemmen und Stullen und Schäfchenbroten erzählt uns Shermin und bastelt nebenbei noch Ziegenfrischkäse im Nussmantel. Schaut das nicht herrlich aus?
Oh du meine Güte, wie konnte DAS denn vergessen werden? Sabrina erinnert uns an die Mohrenkopfbrote unserer Kindheit und natürlich dürfen die in der Zusammenfassung nicht fehlen!
Bitte prüft bis Sonntag, ob ich niemanden vergessen habe,
die Wahl der Favoriten beginnt dann am Montag.
War ich mal mit Frau bushcook in Mälzers Déli.
Alles gut:
Essen gut, Lokation gut, Wein gut, Stimmung gut.
Ein wenig haben wir aber gekichert über die Berge
von Rauke, die auf jedes einzelne Gericht getürmt waren.
Und wie ich jetzt auf der Suche nach einem hübschen kleinen
Snack mit Steinpilzen und Ei war, stolperte ich doch tatsächlich
über ein Rezept von Tim.
Paprika fand ich blöd und ersetzte ihn…
durch…Rauke!
Peinlich.
Lecker war’s und damit läute ich nun die letzte Woche
des Butterbrotevents ein.
Sputet euch, die Preise warten!
Jetzt endlich also mein bisheriger Favorit und dazu
“Hummus” aus Butternut, weil man das wunderbar
gleichzeitig zubereiten kann.
Tahini. Sumach und Dattelsirup bekommt man, wie viele andere
Zutaten aus “Jerusalem”, in türkischen Läden.
Za’atar ist eine Mischung aus gemahlenem Ysop und Sumach zu
gleichen Teilen, dazu kommen gerösteter Sesam und Salz.
Gerösteter Butternut & rote Zwiebeln mit Tahini & Za’atar
Den Backofen auf 240°C vorheizen.
Einen großen Butternut von ca. 1 kg in 2x6cm Spalten schneiden, 2 rote Zwiebeln achteln
und mit 5 EL Olivenöl, 1 TL Salz und Pfeffer gut vermischen.
Auf einem Backblech mit Backpapier verteilen, die Kürbisspalten mit der Hautseite
nach unten und 30-40 Minuten backen, bis die Gemüse Farbe angenommen haben und
gut gegart sind.
Zum Abkühlen beiseite stellen.
Für die Sauce 3-4 EL Tahinipaste mit 1-2 EL Zitronensaft, einer zerdrückten
Knoblauchzehe, 2 EL Wasser und etwas Salz vermischen. Die Sauce sollte die
Konsistenz von Honig haben.
Etwas Olivenöl in einer Pfanne moderat erhitzen und 30g Pinienkerne mit etwas
Salz unter häufigem Rühren darin rösten, bis die Kerne goldgelb sind.
Zusammen mit dem Öl zum abkühlen in eine kleine Schüssel geben.
Die Gemüse auf einer großen Platte anrichten, mit Tahinisauce beträufeln.
Darauf die Pinienkerne samt ihrem Öl verteilen, dann mit Za’atar und
grob gehackter Petersilie bestreuen.
Anmerkung:
Absolut mein Geschmack, wobei ich wie auf dem Rezeptfoto im Buch auf
Pinienkerne und Petersilie verzichtete. Die Haut vom Butternut kann
man durchaus essen, das gibt dem ganzen etwas Crunch.
Die Kürbisspalten dürfen an den Ecken auch gern etwas mehr Farbe
bekommen, als auf meinem Foto oben.
Tipp: Nur die Hälfte bereiten, aus dem Rest im gleichen Ofen
“Butternut squash & tahini spread!
Dipp aus Butternut und Tahini
Backofen auf 200°C vorheizen (oder die 240°C vom vorherigen Rezept…)
Etwa 1kg geschälten und geputzen Kürbis in Stücke schneiden und in einer Auflaufform mit
3 EL Olivenöl, 1 Messerspitze gemahlenem Zimt und 1/2 TL Salz gründlich vermischen, mit
Deckel oder Folie abdecken und 70 Minuten im Ofen weich garen. Dabei einmal umrühren.
Abkühlen lassen und dann mit 70g Tahinipaste, 120g griechischem Joghurt und 2 kleinen
Knoblauchzehen im Foodprozessor nicht zu lang zu einer groben Paste mixen.
You can also do this by hand using a fork or potato masher :)
In einem Teller oder einer flachen Schüssel anrichten, mit Dattelsirup
beträufeln und geröstetem weißen und schwarzen Sesam bestreuen.
Wer mag, kann gehacktes Koriandergrün darüber geben.
Anmerkung:
Der Dattelsirup bringt die nötige Säure. Wer keinen findet, kann
Rübensirup benutzen, sollte dann aber etwas Zitronensaft zum Kürbis geben.
Ganz klasse passt der Dipp zu einer Mezzeauswahl oder auch zu
gegrilltem Lamm oder Rind.